Bild1: ohne Tarnfarbe (50m Entfernung)
Bild2: mit Tarnfarbe (50m Entfernung)
Wie wichtig Tarnfarbe bereits auf kurze Entfernung ist, haben wir versucht anhand dieser beiden Bilder zu demonstrieren. Wie lange brauchst du, um den Gegner zu finden? Jede Sekunde zählt...
Kommunikation:
Die effiziente Zusammenarbeit im Team verlangt Kommunikation. Dein Teammitglied muss wissen, was du tust und wann. Der einfachste Weg ist die Sprache. Allerdings gibt es Momente wo das zu verräterisch sein kann. Handsignale oder andere Formen der lautlosen Kommunikation sind hier die richtige Methode. Funkverbindung verbessert die Teamkoordination über grosse Strecken und erhöht die Moral. Damit es keine Missverständnisse gibt, sollten Aufträge immer vom Empfänger bestätigt oder wiederholt werden.
Nachladen!
Das wird gerufen, wenn man nachladen muss. Man sollte nicht damit beginnen, bis der Partner nicht mit "Deckung" geantwortet hat. Während des Nachladens immer die Gefahrenzone beobachten.
Deckung!
Die Antwort auf den Nachlade-Ruf des Partners. Dann sollte man seine und die Feuerlinie des Partners im Auge behalten.
Gib mir Deckung!
Dieses Kommando wird benutzt wenn du Feuerschutz für deine Bewegung brauchst. Lauf nicht los, bevor dein Partner nicht mit "Deckung" geantwortet hat.
Bewegung!
Das lässt deinen Partner wissen, dass du gleich loslaufen wirst, und seinen Feuerlinie kreuzen könntest. Er wird seinen Lauf senken und aufpassen.
Problem!
Das lässt deinen Partner wissen, dass du ein Problem mit deinem Equipment hast, und er auf deine Feuerlinie achten soll, während du das Problem behebst.
Meistens wird es notwendig sein diese Kommandos durch Codeworte zu ersetzen, um dem Gegner keinen Informationsvorteil zu verschaffen.
Handsignale
Handsignale werden benutzt, um lautlos im Team zu kommunizieren.
Hier sind 12 verschiedene Signale:
Halt / Stop
Schauen/Ich habe etwas gesehen
Sammeln/Komm hierher
Aufstehen / Aufrecht gehen
Stop und Hinlegen / unten bleiben
Beeilung / schnell
darunter gehen
darüber gehen
vorbereiten / Sicherung raus
Hindernis / Objekt
zwei / Zahlen: öffnen und schließen der Hand für >5
Die Jahreszeiten:
| Sommer | Frühling&Herbst | Winter |
|---|---|---|
| Ambush-Season Die hohe und dichte Vegetation ermöglicht es, sich ungesehen auf ein paar Meter an den Gegner heranzuschleichen, oder Hinterhalte auf ganz kurze Distanz zu legen. | Sniper-Season Die besten Jahreszeiten für Kills auf grosse Distanz. Wenig Bodenvegetation, wenig Blattwerk und immer angenehm kühl. |
Fun Season Der Schnee ermöglicht viel freiere Bewegung (man kann sich überall auf den Boden werfen und landet immer weich) und neue taktische Möglichkeiten (man kann ganze Bunkersysteme innerhalb von Minuten neu bauen). |
Teamwork
Um eine grössere Anzahl von Leuten möglichst effektiv im Feld organisieren zu können, sollten sie zuerst in 2-Mann-Teams eingeteilt werden. 2-3 dieser Teams werden dann zu einer Gruppe zusammengefasst. Eine Gruppe sollte einen Kommandanten und einen Subkommandanten haben, die sich nicht im selben 2-Mann-Team befinden.
Basis Fortbewegung im Team:
Wenn sich eine Gruppe koordiniert und leise über eine längere Strecke fortbewegen kann, hat sie schon mal gute Vorraussetzungen, ein gutes Team zu werden. Es gibt 2 Arten genereller Bewegungsarten. Patroullie und Taktische Bewegung.
Patroullie:
Eine Patroullie wird benutzt, wenn man sich durch eine grosses Feindgebiet bewegt. 1 bis 2 Quadratkilometer mittels taktischer Bewegung zu durchqueren würde sehr lange dauern.
Wenn nicht unmittelbarer Feindkontakt vorliegt ist die Patroullie die beste Bewegungsform.
Die Gruppe geht in einer einfachen Linie mit einem Abstand von etwa 3 Metern zischen den Leuten, sodass alle in alle Richtungen sehen können. Wenn sie angegriffen werden oder anhalten, geht Person 1&3 nach rechts in Deckung und Person 2&4 nach links. Die Person, die an erster Stelle geht, nenn man Pointman.
Taktische Bewegung:
Taktische Bewegung wird benutzt, wenn sich die Gruppe durch feindliches Gebiet bewegt, wo jederzeit ein Feuergefecht ausbrechen kann. Die Bewegung findet in Form eines Rechteckes statt, wobei das erste Paar 70% der Zeit nach vorne sichert, und 30% zur Seite. Das hintere Paar sichert die Seiten und nach Hinten jeweils 50% der Zeit. Der Abstand zwischen den Leuten sollte 5-10 Meter betragen.
Tips zur Bewegung:
- Vor dem Einsatz sollte jeder ein paar mal auf dem Stand springen, um Equipment herauszufiltern, das Lärm verursacht. - Halb gefüllte Wasserflaschen zum Beispiel.
- Vermeidet die Fortbewegung auf ausgtretenen Pfaden und Fusswegen, das sie die offensichtlichsten Routen sind.
- Vermeidet gut einsehbare Stellen wie Flussbette oder Lichtungen.
- Wenn die Gruppe von einer überlegenen Macht angegriffen wird, nicht sofort wegrennen. Das führt zum Aufspalten der Gruppe. Benutzt den gesicherten Rückzug, wobei ein Paar, Feuerschutz gibt, während sich das andere zurückzieht.
- Wenn die Gruppe ein Hindernis überwinden muss, zuerst anhalten und planen. Üblicherweise vergisst man total auf den Gegner zu achten, wenn man ein Hindernis ungeplant überquert.
- Kommunikation. Wenn sich die Gruppe im Gefecht befindet, sollte kein Geräusch zu hören sein. Lautlosigkeit ist die wichtigste Waffe. Verwendet Handzeichen. Wenn jemand etwas sieht - in Deckung gehen und dorthin zeigen.
- Wenn man bereits entdeckt worden ist, vergesst die Handzeichen. Rufen geht schneller und schüchtert den Gegner ein.
- Angrifflust funktioniert. In vielen Fällen, speziell wenn man nicht zu verlieren hat, ANGREIFEN. Das wird den Gegner oft überraschen und in Panik geraten lassen.
Statische und Flexible Verteidigung
In manchen Szenarien und Spielen muss man etwas verteidigen. In Capture the Flag muss man den Gegner daran hindern, die Fahne zu stehlen, deshalb braucht man eine funktionierende Verteidigung.
- Beruhige dich, betrachte das Terrain, und überlege. Wie würdest du das Gelände nutzen, wenn du der Angreifer wärst? Baue deine Verteidigung danach auf, um einen Angriff entgegenzuwirken.
- Du wirst offensichtlich einige fixe Verteidigungstellungen brauchen, aber halte 2 Mann oder eine Gruppe in Reserve, um eventuelle Lücken auffüllen zu können. Sie können Stellungen verstärken, den Gegner flankieren und etwas Zeit verschaffen um die Verteidung zu reorganisieren.
- Die Verteidigungslinien sollten stark sein. Ein einfache Linie ist schnell durchbrochen, aber 3 Linien können eine lange Zeit halten. Jeder Posten sollte 1 oder 2 alternative Rückzugspositionen haben.
- Der grösste Vorteil des Angreifers ist seine Beweglichkeit und die Möglichkeit, verschiedene Deckungen nutzen zu können. Die Verteidiger haben ihre Mobilität aufgegeben. Achte darauf, dass sich die Feuerlinien aller Stellungen überlappen, sodass sie sich gegenseitg unterstützen können.
- Tarne alle Stellungen, damit der Gegner nicht weiss, wo sie sind, bevor sie das Feuer eröffnen.
Hinterhalt
Die Theorie eines Hinterhaltes besteht daraus, zu wissen wo sich der Gegner durchbewegen wird und dort zu warten bis er in die Falle tappt. Das funktioniert sehr selten, da in neun von zehn Fällen der Gegner woanders geht als erwartet. Ein Hinterhalt sollte auch dort gelegt werden, wo der Gegner am wenigsten einen erwartet. Der einfachste Weg einen Hinterhalt zu legen, ist einen Köder zu benutzen. In diesem Beispiel werden zwei Gruppen mit insgesamt 8 Mann benutzt. Ein Paar geht als Köder den anderen voran.

Die Aufgabe des Köders ist es, den Gegner zu lokalisieren, das Feuer zu eröffnen, und sich dann zu den anderen zurückzuziehen, die eilig einen Hinterhalt geformt haben. Der Köder bewegt sich weiter durch den Hinterhalt nach hinten bis das Gefecht beginnt, dann decken sie die Rückseite.
Die Hauptgruppe sollte die einfache taktische Fortbewegung nutzen. Das Paar das zur selben Gruppe gehört, wie der Köder ist die Rückendeckung. Der Hinterhalt sollte die Form eines L haben, damit sich die Leute nicht gegenseitig treffen. Die grauen Pfeile deuten die Rückzugsbewegung des Köders durch den Hinterhalt an.
Ein Fire-Support Waffe (LMG) sollte am hinteren Ende des Hinterhaltes plaziert werden, da von dort eine gute Feuerlinie existiert. Wenn jeder auf selben Gegner schiesst, haben die anderen ein paar Sekunden Reaktionszeit. Deshalb sollte alle zur gleichen Zeit und auf ihrer eigenen Feuerlinie schiessen. Das letzte Paar beginnt auf die ersten Gegner zu schiessen, das mittlere Paar schiesst auf die Gegner in der Mitte, und das erste Paar eröffnet den Feuerüberfall, wenn die letzten Gegner in ihre Feuerlinie treten. Wenn die letzten Gegner erledigt sind, verlegen sie ihr Feuer in die Mitte.
Warte ab bis der Gegner auf 5 meter herangekommen ist, um die Erfolgsquote zu erhöhen. Sollte sich der Hinterhalt beginnen in dein eigenes Grab zu verwandeln, tritt einen kontollierten Rückzug an.
Spiele bei Nacht
Bewegung in der Nacht unterscheidet sich dramatisch von der am Tag. Das erste, das du bemerken wirst, ist, dass deine Sinne viel geschärfter sind als am Tag, speziell der Gehörsinn. Deine Bewegung muss deshalb langsam sein und überprüfe den Boden nach trockenen Ästen bevor du auftrittst. Geräuschtarnung ist in der Nacht am allerwichtigsten.
Ein anderes grosses Problem ist die Shilouette. Wie du wahrscheinlich schon bemerkt hast, ist der Nachhimmel nicht komplett dunkel und wenn sich deine Augen daran gewöhnen, kann man ganz gut sehen. Dunkle Objekte vor dem helleren Nachthimmel kann man sehr gut an ihrer Form erkennen. Einfach gesagt, wenn die Shiloutte vor dem Himmel du bist, wirst du abgeschossen. Also achte auf dunklen Hintergrund.
Wenn du eine Lampe brauchst, um eine Karte zu lesen, benutze einen roten Filter. Bei rotem Licht verliert man seine Nachtsicht nicht. Man braucht ungefähr 20 min um diese Nachtsicht zu erlangen. Bei Dunkelheit funktionieren die Augen anders. Wenn du ein Objekt direkt betrachtest, wird es verschwommen und unklar. Schau neben das Objekt und bewege deinen Blick rund um die Form des Objektes.
In der Nacht ist es schwieriger die Formation beizubehalten, und Kontakt mit den Teammitgliedern beizubehalten. Deshalb ist es notwendig, die Abstände zischen den Leuten zu halbieren. Man sollte den anderen in Bewegung sehen können, aber nicht, wenn er stillsteht.
Kampf bei Nacht
Des Hauptproblem ist, das die Visiereinrichtungen nutzlos sind, es sei denn sie wurden mit Leuchtfarbe bestrichen. Wichtig ist, immer das Ziel zu überprüfen, bevor man das Feuer eröffnet.
Kommunikation bei Nacht
Handsignale sind bei Nacht meistens sinnlos, weil sie niemand sehen kann. Benutzt leise Geräusche wie Klopfen auf das Equipment um zu kommunizieren. Funkgeräte sind da natürlich sehr praktisch.














































